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DIE MYTHODRAMA-METHODE

 

Kinder lieben Geschichten. Dank Geschichten tauchen sie in neue Welten ein. Sie erleben Abenteuer und finden Kraft und Hoffnung. Geschichten helfen Kindern, schwierige Erfahrungen zu verarbeiten – besonders, wenn sie ihre eigenen Erlebnisse und Ängste darin wiederfinden. 

In der Mythodrama-Methode öffnen Geschichten Kindern den Zugang zu Gefühlen, Ängsten und Themen, über die sie sonst kaum sprechen. 

Die Geschichten widerspiegeln die Lebenswelt der Kinder. Deshalb handeln die Geschichten vom bekannten und beliebten ukrainischen Minenspürhund Patron. Die Geschichten hat Allan Guggenbühl speziell für die Kinder in der Ukraine entwickelt.  

Ablauf einer Gruppensitzung 

Zu Beginn einer Sitzung berichten die Kinder und Jugendlichen, was sie gerade beschäftigt. Danach erzählt die Gruppenleitung eine Geschichte rund um den Minenspürhund Patron – frei und passend zur Stimmung in der Gruppe. 

Das Ende der Geschichte bleibt offen. Die Kinder denken sich an diesem Punkt selbst aus, wie es weitergeht. Sie fantasieren, erzählen, zeichnen, spielen oder singen die Fortsetzung der Geschichte. So zeigen sie auf spielerische Weise, was in ihnen vorgeht. 

Gegen Ende einer Sitzung überlegen sich die Kinder, welche Antworten aus der Geschichte sie mitnehmen wollen. So finden sie eigene Lösungen und stärken das Vertrauen in sich selbst. 

Wirkung der Mythodrama-Methode

Dank dieser Vorgehensweise lernen Kinder, über ihre Gefühle zu sprechen und schwierige Erfahrungen zu verarbeiten. Sie entdecken, dass sie selbst etwas bewirken können – in der Geschichte und im echten Leben. Das stärkt ihr Selbstvertrauen, ihre Fantasie und ihre Fähigkeit, mit Belastungen umzugehen. Viele Kinder tragen diese innere Stärke weiter: in ihre Familien, in die Schule und hoffentlich in ihr ganzes Leben. 

Mit Ihrer Unterstützung können unsere Psychologinnen in der Ukraine ihre Therapiegruppen weiterführen.

Weitere Informationen zur Mythodrama-Methode: 

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